Skip to content

Die schönsten Plätze zum Entspannen (und Lesen)

20. April 2010

Im Moment ist auch in Marburg endlich der lang ersehnte Frühling angekommen. Die letzten Tage war es sogar schon bis zu 20° warm (und ich erwähne jetzt nur mal am Rande, dass es in den nächsten Tagen leider wieder kühler und regnerischer werden soll.) Jedenfalls sucht in diesen Tagen wohl jeder ein ruhiges Plätzchen, an dem er in der Sonne liegen, Eis essen, picknicken oder sogar grillen oder – vielleicht auch mal was für die Uni lesen kann. Letzteres trifft auf mich wohl noch am ehesten zu, weil ich in diesem Semester einige sehr lektürestarke Seminare belegt habe und dementsprechend noch einiges lesen muss. Unter anderem das Nibelungenlied, Hebbels „Die Nibelungen“ und einige englische Klassiker aus dem 19. Jahrhundert. Wie auch immer, hier stelle ich euch mal ein paar Plätze in Marburg vor und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.

Links: die Lahnwiesen, Mitte: die Türme der PhilFak und rechts: die Lahnterrassen.

Der Klassiker: die Lahnwiesen

Auf den Lahnwiesen saß wohl jeder (der zumindestens in die PhilFak muss) schon mal. Eben genau aus dem Grund, weil sie nicht so weit weg von der Uni sind und sich auch in Pausen zwischen zwei Veranstaltungen gut erreichen lassen. Dementsprechend ist hier in den Sommermonaten auch immer viel los. Hier wird bis in die späten Abendstunden gegrillt, gepicknickt, Bier und Wein getrunken oder sich gesonnt. Nebenbei kann man Fußgänger auf der Mensabrücke beobachten oder Tret-und Ruderboote, die ab und zu auf der Lahn vorbeischippern. Ein idealer Platz also für alle, die sich nahe der Uni entspannen wollen, aber vielleicht auch nicht unbedingt die idyllische Ruhe suchen…

Der Newcomer: Die Lahnterrassen

Ab diesem Semester haben die Lahnwiesen Konkurrenz bekommen. Direkt vor der Mensa, also auf der anderen Uferseite, wurden die Lahnterrassen neu gebaut und eröffnet. Sie sollen zwar vor allem als Hochwasserschutz dienen, gleichzeitig aber auch als Sitzfläche für Studenten. Ganz angenommen wurden sie einzelnen Aussagen zufolge aber noch nicht so recht. „Da sitzt man ja wie ein Huhn auf der Stange“, ist ein häufiger Kritikpunkt. Auch, dass man Kaffeetassen und Teller aus der Mensa leider nicht dorthin mitnehmen darf, fällt negativ auf. Und dann kann man irgendwie auch gleich direkt auf den Steintischen- und Stühlen im Vorhof des Bistros Kaffee trinken gehen… Mir persönlich ist die Terrasse auch noch etwas zu kahl. Zwar haben schon Studenten dem entgegengewirkt, indem sie politische Graffiti angebracht haben (die unterdessen aber wieder entfernt wurden ;)), allerdings so richtig grün sind die Terrassen leider wirklich nicht. Und dadurch gibt es eben auch keine Schattenplätze, was im Sommer schon problematisch werden kann. Aber vielleicht ändert sich das ja alles noch… Uninah sind die Lahnterrassen auf jeden Fall.

Der Geheimtipp: der Alte Botanische Garten.

Direkt hinter dem Hörsaalgebäude befindet sich eine echte Entspannungsoase, die ich leider auch erst viel zu spät entdeckt habe. Im Alten Botanischen Garten (der eigentliche Botanische Garten Marburgs befindet sich auf den Lahnbergen!) kann man sich auf zahlreichen Rasenflächen hinlegen oder es sich auf  den schönen weißen Bänke innerhalb des Parks bequem machen. Auch wenn der Garten direkt zwischen zwei Hauptverkehrsstraßen (Biegenstraße und Pilgrimstein) liegt, bekommt man vom Straßenlärm überhaupt nichts mit. Ein richtiger Geheimtipp ist der Park zwar vielleicht nicht (wie ich am Sonntag bemerken musste), allerdings geht es hier schon etwas ruhiger zu als zum Beispiel auf den Lahnwiesen, auf denen eben auch gegrillt und gefeiert wird.

Advertisements
3 Kommentare leave one →
  1. 29. Juni 2010 21:15

    Hey!
    Den botanischen Garten als Geheimtipp zu bezeichnen, naja 😉 Wie wärs da mit der Kirchspitze (Hügel oberhalb der E-Kirche), dem Schlosspark oder dem Friedrichsplatz? Aber es stimmt schon, für seine zentrale Lage nutzt man den botanischen Garten eigentlich viel zu selten.
    Greetz
    Arnewpunkt
    PS: Das „alt“ kann man sich sparen – den neuen gibts nicht mehr:
    http://www.hna.de/nachrichten/kreis-waldeck-frankenberg/frankenberg/botanischen-garten-marburg-806825.html

  2. 9. März 2011 17:19

    Na …,

    sooo’n Geheimtipp ist der Schloßpark aber auch nicht. Der ist nur spärlich besucht, weil der abseits liegt. Zum Teil wirklich unbekannt scheint mir eher das Michelchen, also die kleine Kapelle, an der man vorbei muss, kurz bevor man „über der Kirchspitze“ (also auf der Augustenruhe) ankommt. Ist zwar recht klein dort, aber dafür, dass es so zentral liegt, noch ziemlich ruhig (Da wo das große A ist: http://tinyurl.com/6532roh).

    Und diese neu installierten Bänke an der Mensa sehen wirklich viel zu kahl aus. Die wirken selbst jetzt noch total unfertig.

    Ps.: da Du ja noch net so lang hier verweilst, ich hab meinen Einstands-Blog-Artikel Marburg gewidmet. Kannst ja mal reinschauen, wenn Du magst 😉

    LG, Blackwood

Trackbacks

  1. Tweets that mention Die schönsten Plätze zum Entspannen (und Lesen) « Mein Marburg. -- Topsy.com

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: